SUKO GMBH

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Barocke Standuhr mit Chinoiserie-Malerei

Höhe: ca. 264 cm.

Breite: 65 cm.

Tiefe: 38 cm. 

Zifferblatt bezeichnet „H. Heuer“. 

Deutschland, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts.


Hohes dreifaches Uhrengehäuse mit dreiseitig, auf schwarzem Grund gold bemalten Chinoiserien und dreiseitig verglastem Aufsatz, der in der Mitte von zwei Säulen flankert wird. Als Aufsatzbekrönung drei Vasen. Messingzifferblatt, teilweise graviert, mit applizierten Eckverzierungen sowie im oberen Bereich Signatur „H. Heuer Berlin“. Aufgesetzter versilberter und gravierter Zifferblattring mit arabischer Minute und römischer Stunde. Kleines Hilfszifferblatt für Minute. Zeiger durchbrochen geschnitten. Stundenschlag, Wiederholungsschlag, ein Schlüssel sowie Pendel und Gewichte vorhanden. Die Malerei wohl von David Pennewitz (oder Bennewitz) aus Plaue, der auch für Sophie Dorothee tätig war und der Königin 1720 einen Schreibtisch lieferte. Kastenrückseite mit kleineren Absplitterungen. Laut Einlieferer funktionsfähig.

Im Schloß Plaue a. d. Havel bestand eine bedeutende Lackwerkstatt, die der Lackierer David Pennewitz unter dem preußischen Minister Friedrich von Goerne 1713 neben einer Fayencefabrik betrieb.

Danke fürdie  netto Unterstützung von Frau Prof. Dr. Monika Kopplin  Direktorin Museum für Lackkunst


Literatur: 
Abbildungen von Lackgetäfel von Bennewitz in: Walter Stengel, Alte Wohnkultur in Berlin und in der Mark

Klaus Maurice

Die deutsche Räderuhr Band II.




 
 
 
 
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